Fledermausschutz
Bevorzugter Hangplatz
Kothügel unter dem Hangplatz
Mausohrkot

Sanierung Mausohrwochenstube Kirche Hillentrup

Dort wo sich alljährlich viele Fledermausweibchen zur Aufzucht ihrer Jungen zusammen finden, entsteht naturgemäß auch Dreck. Dies gilt umsomehr für unsere größte Fledermausart, das Große Mausohr, die bekannt ist für ihre kopfstarken Wochenstuben. Aufgrund ihrer Körpergröße und des schnellen Stoffwechsels, ist die zeitweilige Anwesenheit der Fledermäuse auf dem Dachboden der Kirche in Hillentrup nicht zu übersehen.

Da es immermal wieder Hinweise auf Fledermauskot im Innern des Kirchenschiffes gab, wird im Sinn eines konfliktfreien Zusammenlebens von Kirchenbesuchern und Fledermäusen der Dachboden der Kirche in Hillentrup regelmäßig gereinigt. Nach der ersten Reinigungsaktion im Jahr 2005 war es im September 2020 erneut soweit. Der Kot der letzten 15 Jahre wurde in Müllsäcke abgefüllt und auf dem Hof Mühlenmeier in Schwelentrup als Dünger "entsorgt". Da die vom NABU Doerentrup und der Kirchengemeinde seinerzeit eingezogene Schutzfolie noch intakt war, hielt sich der Aufwand diesmal in Grenzen.

Näheres zu den Reinigungsaktionen von 2005 und 2020 erfahren Sie hier:

Grundsanierung im Jahr 2005

Folgesanierung im Jahr 2020

Kaum zu sehen: der Eingang zum Felsenkeller

Alter Felsenkeller der Brauerei Köhne wird Winterquartier für Fledermäuse

Alte Eis- oder Brauereikeller sind mit ihrem höhlenähnlichen Klima ideale Winterquartiere für Fledermäuse. Leider sind in den letzten Jahrzehnten viele Quartiere so verändert worden, dass sie für Fledermäuse nicht oder nur eingeschränkt zugänglich sind. So auch die Felsenkeller der ehemaligen Brauerei Köhne in Lügde....mehr